Ökumene Gemäß dem Auftrag Christi (vgl. Joh 17,21) und auf der Grundlage des Zweiten Vatikanischen Konzils (Ökumenismusdekret) sowie der Charta Oecumenica hat die Abteilung Ökumene die Aufgabe, die Gemeinschaft unter den Christen verschiedener Konfessionen und Riten zu pflegen und zu vertiefen. Sie berät den Erzbischof, die Einrichtungen des Ordinariates und der Erzdiözese, ökumenische Initiativen sowie Einzelpersonen in ökumenischen Fragen, fördert die Rezeption theologischer Gespräche, bereitet ökumenische Ereignisse und Begegnungen auf Bistumsebene inhaltlich und organisatorisch vor. Diesen Aufgaben und Zielen dient auch die vom Erzbischof eingerichtete Diözesankommission für Ökumene. Die Abteilung Ökumene vertritt die Erzdiözese im Auftrag des Bischofs auch in der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Bayern (AcK).
Interreligiöser Dialog Grundlage für den Dialog der katholischen Kirche mit den nichtchristlichen Religionen sind die Texte des Zweiten Vatikanischen Konzils, besonders die Erklärung Nostra aetate. Die Kirche führt den interreligiösen Dialog im Rahmen ihrer Bestimmung, „Zeichen und Werkzeug des Heils“ für alle Menschen zu sein (II. Vat., Lumen gentium 1; 48). Die Abteilung „Interreligiöser Dialog“ pflegt auf dieser Grundlage den Kontakt zu den Menschen und Gemeinschaften anderer Weltreligionen, insbesondere zu den Juden, Muslimen, Hindus und Buddhisten im Bereich der Erzdiözese. Sie berät den Erzbischof, die Einrichtungen des Ordinariates, die diözesanen Einrichtungen wie auch einzelne Christen und Initiativen in Fragen des interreligiösen Dialogs und gibt in Form von Vorträgen Informationen über die nichtchristlichen Religionen.
|